Gras- und Blumeninseln bei der GISA

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Haben Sie bemerkt, dass bei der GISA die Wiesen und der Rasen in letzter Zeit viel weniger geschnitten werden als in den Vorjahren? Mancherorts wird der Rasen regelmässig geschnitten, aber Blumeninseln werden stehengelassen. Das betrifft auch die grünen Dächer der Velohäuschen in der Etappe 4 – diese wurden im Sommer 2021 saniert und ein weiteres Plätzchen für die Pflanzenvielfalt bei der GISA geschaffen.

Der Sinn der Blumen- und Grasinseln besteht darin, die Biodiversität zu pflegen und zu fördern. Einheimische Pflanzen sind die Lebensgrundlage von vielen Tier- und Pflanzenarten und deshalb besonders wichtig für die Artenvielfalt, inkl. Insekten. Zudem ist sie für das Leben und das Wohl des Menschen wirklich bedeutend.

Hilfreich für die Biodiversität ist nur schon, wenn der Teil des Rasens gemäht wird, der regelmässig betreten wird, oder wenn Blumen- und Grasinseln stehen gelassen werden. Man kann dann direkt zusehen, wie alles wächst und gedeiht und wie viele Tierarten sich plötzlich wieder einfinden und sich wohlfühlen. Biodiversität wird auch durch eine andere Art des Aufwands erreicht: Anstelle stundenlagen Jätens wird das Gras oder Geäst für einige Zeit liegengelassen. In der Siedlung Affoltern haben wir im Herbst 2021 Ast- und Laubhaufen gehäuft. Diese stellen einen natürlichen Unterschlupf für Igel dar. Auch andere Tiere wie Insekten, Würmer und Blindschleichen verkriechen sich gerne darin.

Worin besteht denn nun der Wert einer Wiese mit Gras- und Blumeninseln?

  • - Mehr Fläche für Biodiversität
  • - Flächen mit Blumen werden gern gesehen und geschätzt
  • - Der Boden trocknet bei diesen heissen Sommern weniger aus

Seien Sie also nicht verwundert, wenn auch wir die Artenvielfalt unterstützen und da und dort diese Blumen- und Grasinseln stehen lassen. Herzlichen Dank an die Arbeitsgruppe Umweltbewusste GISA – es war ursprünglich deren Initiative und Antrag an die Verwaltung, sich für das Thema Biodiversität einzusetzen.

 

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