Erhöhung des Referenzzinssatzes und des Gebäudeversicherungswertes
von Baugenossenschaft GISA
Am 1. Juni 2023 ist der Referenzzinssatz auf 1.5% angestiegen. Auch die Versicherungswerte unserer Gebäude wurden Anfang 2023 um rund 10 Prozent erhöht. Die GISA berechnet ihre Mieten nach dem Kostenmietmodell der Stadt Zürich, die maximal zulässige Mietzinssumme ist somit ein zweites Mal seit Anfang 2023 gestiegen.
Wie spürt die GISA die steigenden Kosten?
Einerseits steigen die Zinsen für die Hypotheken, d.h. der Finanzaufwand der GISA, ebenfalls auch die Betriebskosten.
Beispiel: Die steigenden Materialkosten sind bei der GISA direkt spürbar. Ein Lieferant nach dem anderen hat neue Preislisten mit höheren Preisen zugestellt. Wo früher ein Skonto offeriert wurde, wird neu ein Mehrkostenzuschlag verrechnet. Ebenfalls führt der Fachkräftemangel zu höheren Kosten bei Reparaturen, da die Firmen mehr für ihre Fachleute und Hilfsarbeitende zahlen müssen und das an die GISA weiterverrechnen. Auch die Lieferengpässe erschweren die Projektplanung: Material, welches früher nach kurzen Fristen lieferbar war, ist nun wochenlang nicht vorhanden. Das führt zu einem Mehraufwand, der der GISA verrechnet wird.
Da die GISA finanziell gut aufgestellt ist, kann sie zwar kleine Schwankungen der Kosten und Zinsen gut auffangen, ohne Anpassungen der Mieten. Bei den oben beschriebenen sehr grossen Änderungen ist die GISA aber gezwungen, ihre Mieten zu prüfen und bei Bedarf anzupassen. Das war auch der Fall, als die GISA 2020 Mietzinse der Etappen 4 und 5 gesenkt hat.