Begrünung vom Aussenraum
von Baugenossenschaft GISA
Die Siedlung in Oerlikon wird noch grüner! Die GISA hat zusammen mit der Stadt Zürich die Siedlungen in Oerlikon besichtigt. Das Ziel war, zu eruieren, ob und wo die Experten von Grün Stadt Zürich Potenzial entdecken für die weitere Begrünung der Siedlungen. Die Initiative dazu kam von den Mieter:innen in Oerlikon.
Bei der Besichtigung mit der Vertretung von Grün Stadt Zürich kamen wir zum Schluss, dass die Siedlung in Oerlikon bereits sehr grün ist mit den vielen Bäumen, Mauern mit wildem Wein und Efeu, begrünten Velokellerdächern usw. Trotzdem wurde insbesondere in der Etappe 4 Potenzial erkannt für eine Erweiterung der Vertikalbegrünung.
Anschliessend hat die GISA eine Analyse der Vertikalbegrünung- und Beschattungsmöglichkeiten erstellt. Das Konzept wurde an einem Infoanlass in Oerlikon präsentiert. Ein hohes Aufwertungspotenzial haben insbesondere die Betonmauern, welche erst teilweise überwachsen sind. Weiter hatten die Mieter:innen den Wunsch, den Platz um den Gemeinschaftsraum zu begrünen. Die GISA hat diverse Massnahmen in die Wege geleitet.
- Um die kahlen Betonmauern aufzuwerten, wurden Efeu und wilder Wein verpflanzt. Wir hoffen, dass Dank der Bepflanzung diese grauen Wände in wenigen Jahren neu zu grünen Wänden werden.
- Die Posthäuschen wurden vor wenigen Jahren saniert. Erste Versuche mit Clematis-Arten wurden letztes Jahr gestartet. Neu werden sich um alle Posthäuschen neu verschiedene mehrjährige Clematis-Arten ranken. Dank der Blumen werden somit auch die Posthäuschen grüner. Wir hoffen, dass in wenigen Jahren jeweils die ganze Wand grün und blumig wird.
- Die Mieter:innen haben bemerkt, dass insbesondere auf dem Platz um den Gemeinschaftsraum viele Tröge aufgestellt sind. Die Tröge wurden einerseits mit immergrünen Farnen und Gräsern bepflanzt. Diese haben einen kühlenden Effekt. Zusätzlich wird es Tröge mit ganzjährigen Blumen geben.
- In der Rabatte vor dem Gemeinschaftsraum werden einheimische Pflanzen versetzt. Unser Ziel ist es, dort den Wildbienen viele Blüten anzubieten. Die Rabatte steht neben einem der grossen Velokeller in der Etappe 4. Diese Dächer wurden vor wenigen Jahren bereits begrünt. Die Rabatte hat nur wenig Erde – hier müssen wir ausprobieren, welche Pflanzenarten sich wohl fühlen.
Die GISA hat die Projekte den Vertretern von Grün Stadt Zürich vorgestellt. Die Stadt unterstützt die Projekte finanziell. Dafür verpflichtet sich die GISA, die neuen Grünanlagen mindestens 10 Jahre zu pflegen. Wir müssen jetzt etwas Geduld haben – die Pflanzen brauchen Zeit, um bei uns Wurzeln zu schlagen. Mit der Zeit werden sie gedeihen und die Siedlung weiter prägen. Wir freuen uns.